Smart Living

Servicekonzept Schlafen

Neue Erkenntnisse beim Schlafmonitoring von Klienten

 

 

Pilotprojekt mit intelligenten Matratzen

digitalAngel kann mithilfe von Sensoren und anderen intelligenten Messgeräten viel Einblick in das Wohlbefinden eines Klienten verschaffen. Ein Pilotprojekt mit intelligenten Matratzen bei der Gesundheitseinrichtung ZorgSpectrum ist mittlerweile zum großen Erfolg geworden.

Der Mensch verbringt einen Großteil des Tages im Bett. Vor allem als Klient in einer Gesundheitseinrichtung. Für das Pflegepersonal kann es zur Herausforderung werden, im Auge zu behalten, ob bettlägerige Klienten Probleme mit Wundliegen entwickeln. Oder ob sie überhaupt im Bett liegen. Mit einer großen Anzahl Patienten in einer Abteilung ist das ein arbeitsintensiver Prozess.

Dort bietet eine intelligente Matratze, die selbstständig meldet, ob und wie ein Klient im Bett liegt, Abhilfe. Sensoren übermitteln Informationen zur Plattform von digitalAngel, und das Pflegepersonal kann auf einem Dashboard mehrere Klienten gleichzeitig im Auge behalten. Außerdem können verschiedene Grenzwerte und Warnmeldungen eingestellt werden.

Zorgspectrum
Bei ZorgSpectrum handelt es sich um eine Gesundheitseinrichtung in Nieuwegein mit Niederlassungen in der Region Nieuwegein-Houten-Vianen. Jochem Ooijevaar von ZorgSpectrum begleitet bei dieser Einrichtung das Pilotprojekt.

„Für die Pflege werden viele verschiedene Ideen und Produkte entwickelt, aber mit der Frage „Warum sollten wir das tun?“ fängt natürlich alles an, meint Jochem. „Um festzustellen, ob jemand im Bett liegt oder eventuell versehentlich herausgefallen ist, nutzen wir unter anderem Sensorpfosten. Diese reagieren auf Bewegung und übertragen dann ein Signal an das Pflegepersonal.“

Jochem erklärt, dass die Sensorpfosten manchmal zu gut funktionierten. „Ein Signal wird auch übermittelt, wenn mal nur ein Kissen aus dem Bett fällt, oder wenn jemand mit einem Arm oder Bein aus dem Bett hängt. Und das ist schwierig, denn dann muss doch jemand nachsehen, ob alles in Ordnung ist.“

Matratze
Laut Jochem ist die Matratze viel zuverlässiger und auch vielseitiger als die Sensorpfosten. So kann z. B. eine Verzögerung eingestellt werden, sodass jemand nachts die Toilette benutzen kann, ohne dass Alarm ausgelöst wird. Solange der Patient innerhalb dieser Zeitspanne wieder im Bett liegt, wird kein Alarm ausgelöst, und die Pflegekraft braucht nicht unnötig nachsehen.

„Wir bekommen bereits positive Reaktionen vom Arbeitsplatz. Die Matratzen schlagen viel weniger häufig Alarm, und wenn sie das tun, ist das immer zu Recht.“ Vor allem das Nachtpersonal profitiert davon, sagt Jochem. „Sie scheinen viel weniger häufig aufgrund eines falschen Alarms drei Treppen hochlaufen zu müssen.“

Smartphone oder Tablet
Für Klienten und Pflegepersonal sieht die Matratze übrigens wie eine normale Durchschnittsmatratze aus. Die Sensoren befinden sich im Innern, und der einzige Unterschied ist ein kleiner weißer Kasten, in dem alle Daten gesammelt werden. Die Einrichtung braucht den Kasten nur noch an die Steckdose anzuschließen. Die Daten gelangen dann automatisch über digitalAngel zur Dashboard-App auf dem Smartphone oder dem Tablet.

„Wir haben bisher noch nicht alle Möglichkeiten zur Überwachung der Schlafhaltung ausführlich genutzt. Damit können wir das ‚Umlagern‘, also das regelmäßige Verändern der Haltung des Klienten, koordinieren.“ ZorgSpectrum tritt nun mit den Matratzen in eine neue Phase ein.


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