Entwicklungen

E-Health in den Niederlanden

Über das Versprechen hinaus

Die Gesundheitswesen muss sich ändern, um bezahlbar zu bleiben, und die IKT spielt dabei eine wichtige Rolle. Weltweit gibt es unzählige Initiativen im Bereich E-Health, und auch die Niederlande arbeiten intensiv daran. DigitalAngel macht E-Health-Initiativen für Gesundheitsdienstleister und Patienten zugänglich.

Die Bevölkerung der Niederlande altert und die Pflege wird immer karger. Intelligente Innovationen können die Qualität von Gesundheit und des Gesundheitswesens deutlich verbessern. Apps, die zum Beispiel die Herzfunktion oder den Blutzuckerspiegel überwachen. Oder ein Online-Termin beim Hausarzt

Durch E-Health haben Patienten mehr Kontrolle über ihre Gesundheit. Wenn Kunden ihre Gesundheit mit intelligenten Geräten überwachen können, verbringen medizinische Fachkräfte weniger Zeit pro Patient und eine gute Patientenversorgung ist mit weniger Budget möglich. Der Informationsaustausch zwischen Leistungserbringern im Gesundheitswesen sowie zwischen Leistungserbringern und Patienten erhöht die Genauigkeit und Vollständigkeit der Patientenakten. Digitale Unterstützung im Bereich der Medikation kann Fehler vermeiden und sicherstellen, dass Patienten nicht vergessen, ihre Medikamente einzunehmen. Vielfältige Anwendungen können den Patienten helfen, ihren Lebensstil zu verbessern.

Bei digitalAngel unterstützen wir E-Health-Entwicklungen, indem wir den gegenseitigen Austausch von Daten zu Smart Care-Produkten erleichtern. Wir produzieren diese Produkte nicht selbst, sondern bieten die Möglichkeit, sich mit digitalAngel zu verbinden und so ein großes E-Health-Ökosystem zu schaffen. Es ist kein Zufall, dass wir mit unseren Aktivitäten in den Niederlanden angefangen haben.

Viel Potenzial in den Niederlanden
Die Niederlande und E-Health sind eine ausgezeichnete Kombination. Unsere Gesundheitseinrichtungen gehören zu den besten der Welt und wir verfügen über eine fantastische IKT-Infrastruktur. Darüber hinaus ermutigt die niederländische Regierung den Gesundheitssektor aktiv, eHealth anzubieten und die Patienten auf Lösungen aufmerksam zu machen.

Positiv über den digitalen Kontakt
Die Absichten sind gut, aber wie sieht es konkret mit e-Health in den Niederlanden aus?

Die neueste Ausgabe des jährlichen e-Health-Monitors berichtet, dass e-Health-Nutzer den digitalen Diensten positiver gegenüberstehen. Es gibt noch Raum für Verbesserungen bei der Nutzung des digitalen Kontakts zwischen Patienten und Leistungserbringern, aber sobald der digitale Kontakt hergestellt ist, sind sowohl Patienten als auch Ärzte positiv.

Chronisch kranke ältere Menschen nutzen zunehmend E-Health. Etwa die Hälfte von ihnen hat 2017 ihre Gesundheitswerte selbstständig gemessen. Besonders Gewicht, Blutdruck und Blutzuckerspiegel. Dank E-Health erhalten diese Patienten einen schnelleren Einblick in ihre eigenen medizinischen Daten und erfahren mehr Beteiligung an der Behandlung durch ihren Arzt.

 

Einige Beispiele für Smarthealth IoT-Anwendungen in den Niederlanden:

  • Erkennung von Bluthochdruck und Schlafapnoe über Wearables

Wenn Sie einen Fitbit, eine Apple Watch, Garmin oder Android Wear haben, können Sie mit der DeepHeart App herausfinden, ob Sie an Schlafapnoe oder Bluthochdruck leiden. Laut Cardiogram, der die DeepHeart App entwickelt hat, sind sich über 80 % der Menschen mit der Erkrankung (Apnoe und/oder Bluthochdruck) dessen nicht bewusst.

 

  • Die Insulinpumpe, die Berichte erstellt

CareLink Personal wurde für Patienten entwickelt, die eine MiniMed-Insulinpumpe verwenden und die von der Therapiesoftware selbst erstellte Berichte einsehen möchten. Da CareLink über das Internet funktioniert, können Ärzte und Leistungserbringer auch diese Informationen anfordern, wenn auch mit mehr klinischen Details, so dass sie aus der Ferne beurteilen können, was die möglichen nächsten Schritte sind.

 

  • Intelligenter Kühlschrank rettet Leben

Der Weka Vaccine Smart Fridge nutzt externe Überwachung und andere IoT-Technologie, um die Lagerung und Verteilung von lebensrettenden Impfstoffen besser zu kontrollieren, zu verwalten und zu automatisieren.

 

  • Herzmonitor-Implantat über Bluetooth gesteuert

Erstmalig im Diakonissenhaus in Utrecht: Implantation eines Herzmonitors, der über eine Bluetooth gesteuerte App anstelle einer klassischen Fernbedienung gesteuert wird. Anhand der vom Krankenhaus vorab vorgenommenen Einstellungen erfasst das Gerät eventuelle Abweichungen. In diesem Moment kann der Patient die Informationen über den Herzrhythmus abrufen. Bei schwerwiegenden Störungen können Kardiologen aus der Ferne zuschauen und bei Bedarf eingreifen oder beraten.

 

  • Service-App für Patienten mit MS Twente

"Gastvrij MST" ist eine Tablet-App, die es Patienten ermöglicht, sich rund um die Uhr mit einem Servicemitarbeiter zu verbinden; gleichzeitig ist die App mit der elektronischen Patientenakte (EPD) verbunden. Mit der App können Patienten Essen und Trinken bestellen, Fernsehen und Radio hören, gleichzeitig kann der Patient aber auch über den gleichen Weg überwacht werden, ohne unnötig reisen zu müssen.

 

  • Mobile medizinische Richtlinien im Martini Krankenhaus

Das Martini-Krankenhaus in Groningen hat sein WiFi-Netzwerk so optimiert, dass alle mit WiFi-Technologie ausgestatteten Geräte jetzt und in Zukunft miteinander kommunizieren können. Die stabile Plattform soll zukünftige IoT-Anwendungen ermöglichen; Apps sind bereits im Einsatz, unter anderem für mobile Medikamentenrichtlinien und Wartung. Das Netzwerk ermöglicht es 170 "Computern auf Rädern", sich bei allen Geräten anzumelden und Patientenakten zu aktualisieren (EPD: Elektronische Patientenakte).

 

E-Health und digitalAngel
DigitalAngel überwacht aktiv alle Innovationen im Bereich E-Health. Wir bieten eine sichere und transparente Plattform für Geräte, die über das Internet oder das Internet der Dinge (IoT) miteinander und mit Betreuern und Klienten kommunizieren.

Unsere Plattform verbindet Verbraucher, Gesundheitsdienstleister und andere Beteiligte, um gemeinsam zu einem besseren Gesundheitswesen zu gelangen.

 


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